Weihnachtsrätsel 2017

Gesucht wird der kleinste Singvogel Europas ?!

W _ _ _ _ _ G _ _ D H _ _ _ _ _ _ N

Der Name des gesuchten Vogels hat etwas mit der bevorstehenden, kalten Jahreszeit zu tun. Außerdem enthält der Name die Bezeichnung eines wertvollen Edelmetalls. Am Ende des Vogelnamens steht ein anderer Begriff für „Mastgeflügel oder Chicken Nuggets“.
Viel Spaß beim Rätseln !

Die Natur AG Bramsche ist gespannt, wieviel den gesuchten Vogel kennen und auch schon mal evtl. „in Echt“ gesehen haben !
Teilnehmen dürfen alle Bewohner des Landkreises Osnabrücks, natürlich sehr gerne alle Bramscher mit seinen Ortsteilen!

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Was kann man gewinnen ?
1 Futterhaus
1 Futtersäule
1 Nistkasten

Alle richtigen, zugesandten Lösungen ( nur postalisch oder persönlich abgegeben ) mit vollständiger Anschrift und Telefonnummer oder email-Adresse nehmen an der Verlosung teil !

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Einsendeschluss ist der 23.Dezember 2017 !
Lösungen an:
Natur AG Bramsche, Luise Seidler Straße 41,  49565 Bramsche
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen ! Kein Versand der Preise ! Übergabe wird aber gemeinsam organisiert, genau wie bei der Sommerferienaktion 2017 !

2 Stück Butter Wochenendprospekte

IMG_1971Am Wochenende unterwegs gewesen. Wiedergekommen. Briefkasten geleert. Puuuuh, wieder viel Werbung!

In einer ruhigen Minute mal nur die Prospekte gewogen:

Über 500 Gramm !

 

Das finde ich ECHT VIEL!

Vorab gesagt, mit diesem Post möchte ich

  • keine Einzelpersonen, Firmen, Institutionen an den Pranger stellen
  • grundsätzlich keine Arbeitsplätze (Zusteller, Drücker, Papierhersteller,… ) vernichten…
  • Und, und, und….

Mir ist auch klar, dass wir Werbung und Ähnliches in unserer „realen, menschlichen Wirtschaftswelt“ wohl brauchen.

Und, dass man die Werbung auch grundsätzlich durch Schilder am Briefkasten „unterbinden“ kann, ist mir auch klar.

Das werden wir jetzt in Zukunft auch machen!

Aber ist das die einzige Lösung?

Vielleicht gibt es ja noch weitere Ideen und Lösungen?!

Birdrace 2018 – Team LK Osnabrück

Birdrace 2018 Team OS

Wer hat Lust, beim Birdrace am Samstag, den 5. Mai 2018 mitzumachen und „endlich“ ein Team aus / für den Landkreis Osnabrück zu stellen !
Dabei sein ist Alles ! Und gemeinsam Spaß haben !

Wer Interesse hat, einfach über das Kontaktformular vom Blog http://www.naturagbramsche.blog
Kontaktdaten (Name, Mobil, email, Wohnort) senden.

Zum Anfang des Jahres würde ich bei genügend Interessenten im Januar 2018 einen Planungsabend organisieren !

Infos zum Birdrace gibt es auf der Homepage des DDA.

Zwergentreff

Zwergentreff; Zwergtauchertreff in Bramsche, insgesamt waren es 4 flinke, süße kleine Taucher ! Ich finde, sie sehen immer so puschelig aus. Ihr Trillergesang (auch zu zweit im Duett) während der Balz- und Brutzeit ist nicht zu überhören und sehr charakteristisch, dafür kann man sie dann aber etwas schlechter zu Gesicht bekommen, da sie dann „heimlicher“ sind.

Stadt-Land-Fluß-Farbenvögel

Vielleicht fallen Euch ja noch weitere Vogelarten mit Farben im Namen ein ?

Natur AG Bramsche

Seit ich mich etwas intensiver mit der Ornithologie befasse, habe ich beim Spiel Stadt, Land, Fluß quasi selten Probleme, auch ein passendes Tier in die Lücke für Tierart einzutragen.
Stadt Land Fluß
Häufig kommt dabei die Frage auf, wie kannst Du Dir so viele Vögel / Vogelnamen merken? Und dann der Nachsatz:

„ Ich kenne fast gar keinen Vogel, und kann mir das auch nicht merken“!
Dazu würde ich sagen, stimmt nicht ganz! Wenn man in seinem Gedächtnis etwas herumstöbert, fallen einem doch ein paar mehr Vogelarten ein. Oder ?
Und damit es sprichwörtlich leichter wird, gibt es deutsche Vogelnamen, die uns mit ihren Namen u.a ihr Aussehen, ihr Verhalten und ihre Merkmale beschreiben ! Also „Selbsterklärende Vogelnamen“ !
Daher nun an dieser Stelle ein Exkurs „zu unseren Farbenvögeln“.
Buntstifte
In der übrigen Pflanzen- und Tierwelt gibt es auch mehrere Artennamen, die bei der Namensgebung eine Farbe abbekommen haben. Z.B. die Blaubeere, die Rotbuche…

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Stadt-Land-Fluß-Farbenvögel

Seit ich mich etwas intensiver mit der Ornithologie befasse, habe ich beim Spiel Stadt, Land, Fluß quasi selten Probleme, auch ein passendes Tier in die Lücke für Tierart einzutragen.
Stadt Land Fluß
Häufig kommt dabei die Frage auf, wie kannst Du Dir so viele Vögel / Vogelnamen merken? Und dann der Nachsatz:

„ Ich kenne fast gar keinen Vogel, und kann mir das auch nicht merken“!
Dazu würde ich sagen, stimmt nicht ganz! Wenn man in seinem Gedächtnis etwas herumstöbert, fallen einem doch ein paar mehr Vogelarten ein. Oder ?
Und damit es sprichwörtlich leichter wird, gibt es deutsche Vogelnamen, die uns mit ihren Namen u.a ihr Aussehen, ihr Verhalten und ihre Merkmale beschreiben ! Also „Selbsterklärende Vogelnamen“ !
Daher nun an dieser Stelle ein Exkurs „zu unseren Farbenvögeln“.
Buntstifte
In der übrigen Pflanzen- und Tierwelt gibt es auch mehrere Artennamen, die bei der Namensgebung eine Farbe abbekommen haben. Z.B. die Blaubeere, die Rotbuche, der Braunbär, die Rote Waldameise, die Gelbbauchunke oder bei den Fischen die Rotfeder. Bei diesen Namen hat man durch den zusätzlichen Farbimpuls meistens schon schneller ein Bild dazu im Kopf. Bei mehreren unserer heimischen Vögeln ist das so ähnlich.
Hier nun die „Farbenvögel“, die man auch in unserer Region mit etwas Glück und Übung zu Gesicht bekommt:

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Auf jeden Fall gibt es noch ein paar mehr Vogelarten, die eine Farbe in Namen tragen. Da wären z.B. noch die bekannte Blaumeise, der Goldregenpfeifer, die Grauammer, der Graureiher, der Grauschnäpper, der Grünfink, die Rotdrossel, der Schwarzspecht, das Wintergoldhähnchen und weitere.
Außerdem gibt es dann auch noch Vogelnamen, die für eine „Farbe“ ein Synonym oder Vergleich „verwenden“.
Hier wäre z.B. die Kohlmeise zu nennen.

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Wegen des schwarzen Streifens auf der Brust und dem schwarzen Köpfchen wirkt die Kohlmeise wie schwarz angekohlt ( Kohlmeise – Kohle – Schwarz ).
Ein weiteres Beispiel für diese Art der Namensgebung wäre die Mehlschwalbe. Die Unterseite der Mehlschwalbe ist rein weiß ( Mehlschwalbe – Mehl – Weiß ).

Übrigens wird die Amsel auch Schwarzdrossel genannt!
Wie man merkt, haben die Farben der Natur viel Einfluss auf uns. Denken wir an das „Blau“ des Meeres, das Rot der untergehenden Sonne etc.
Ich wünsche Euch Viel Spaß, wenn ihr zukünftig beim Beobachten der Vögel auch auf ihre Farbgebung im Gefieder und der evtl. Farbe in ihrem Namen achtet.
Und bei der nächsten Stadt-Land-Fluß Partie einfach mal an die Farbenvögel denken. Die dürften Euch bei dem einen oder anderen Buchstaben weiterhelfen!

Oktobergesang

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Foto: Hausrotschwanz mit Jungvogel

Grundsätzlich können Vögel quasi zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch Jahreszeit singen. Nur weil wir Menschen gerne alles Erdenkliche in Strukturen, Tabellen und Schubladen packen, müssen sich unsere Vögel nicht unbedingt daran halten.

Nichts desto trotz ist es bei den Singvögeln in der Regel so, dass sie ausschließlich während der Balz- und Brutzeit intensiv singen. Und dann auch nur die Männchen.

Damit wäre die Brücke geschlagen, warum es mal interessant ist, zu schauen ( bzw. zu hören ), welcher Vogel da auch im Oktober singt, obwohl ja nun keine Balz- und Brutzeit ist!

Hier eine kleine Auswahl von unseren Sängern im Oktober:

  • Hausrotschwanz
  • Rotkehlchen
  • Zilpzalp
  • Heckenbraunelle

Und welche Gründe kann es dafür geben?

Zum einen kann es sich um Reviergesänge handeln. Die Herbstreviere von heute können die Brutreviere im kommenden Frühjahr sein. Bei den klassischen Zugvögeln ( Hausrotschwanz, Ziplzalp ) ist dieses Argument wackelig, da sie ja wegziehen. Aber evtl. kann es eine präventive Reviermarkierung fürs nächste Jahr sein ! Außerdem lohnt es sich für viele Vögel ihre Herbst- und Winterreviere gesangstechnisch zu verteidigen, um so ein gutes und „nahrungsreiches Revier“ für sich zu behalten. Aus diesem Grund singt bei den Rotkehlchen nicht nur das Männchen im Winter, sondern auch das Weibchen. Also auch eine „Ausnahme“ von der klassischen Regel

Oder fördert die Herbstsonne ( leider an diesem Wochenende nicht ), den Oktobergesang bestimmter Vögel ? Sicherlich auch, und der Hormonhaushalt kann auch im Herbst damit etwas zu tun haben. Dazu kommt, dass viele Arten eine harte Brutsaison und eine kraftzehrende Mauser hinter sich haben.

Also, wer mag, darf auch die Ohren im Oktober spitzen. Da kann auch zwischen den zahlreichen Kranich und Gänsegesängen/-rufen auch ein Hausrotschwanz oder Rotkehlchen dazwischen schmettern.

Viel Spaß beim Lauschen !

 

Kleiner Exkurs zum Gesang der Vögel grundsätzlich:

Zum Gesang gehören übrigens nicht nur die klassischen Gesänge, wie wir ihn aus dem Frühling kennen. Des weiteren sprechen die Ornithologen von

  • Kontaktrufen,
  • Bettelrufen,
  • Innerartlichen Aggressionen,
  • und den Warnrufen.

Die ersten 4 Stimmen kann man dem harmonischen Teil zuordnen. Die zuletzt genannten Warnrufe habe eine Alarmfunktion.

Wie unterschiedlich diese Rufe und Gesänge sein können, sollte man sich z.B. am Gesang einer Singdrossel mal anhören. Im Gesang einer Singdrossel ertönen mehr als 200 Töne pro Sekunde. Ja, pro Sekunde. Das kann wirklich facettenreich sein. Ehrlich gesagt kann man diese Vielfalt nur mit technischem Equipment heraushören. Aber auch ohne technische Hilfsmittel ein Ohrenschmaus.

 

 

 

Insektenschwund immer dramatischer !

Insektenschwund 1

Vorab einen Großen Dank an Prof. Dr. Herbert Zucchi  von der  Hochschule Osnabrück

(Fakultät Agrawissenschaften und Landschaftsarchitektur; Zoologie und Tierökologie ).

Am heutigen Tag erschien in der NOZ Ausgabe (24.10.2017) der folgende Leserbrief.

Nach Rücksprache mit Herrn Prof. Dr. Zucchi stellte dieser den vollständigen und ungekürzten Leserbrief zur Veröffentlichung auf dem Blog der Natur AG Bramsche zur Verfügung.

Er ist aus Sicht der Natur AG Bramsche absolut lesenswert und sollte uns zum weiteren Nachdenken und Handeln anregen !

„Insektenschwund immer dramatischer. Jährliche Gesamtmasse in den vergangenen 27 Jahren um 75 Prozent geschrumpft“, Neue OZ vom 24. Oktober 2017

Der starke Rückgang von Insekten, der sich sowohl auf die Zahl der Arten als auch auf die Individuenmenge (Biomasse) bezieht, ist in der Tat besorgniserregend. Dass dafür ein Bündel von Faktoren verantwortlich ist, ist unter Fachleuten unbestritten: Vernichtung von Hecken, Feldgehölzen und Rainen, Entwässerung von Feuchtgebieten, Ausbau von Fließgewässern, zu frühes und häufiges Mähen von Weg-, Straßen- und Gewässerrändern, noch dazu mit Rotationsmähwerken, die alles kurz und klein schlagen, Überdüngung der Landschaft, Einsatz von Pestiziden wie Glyphosat und Neonicotinoiden, Umwandlung von Grünland (Wiesen und Weiden) in Ackerland, Dominanz von Mais in der Agrarlandschaft, Fragmentierung der Landschaft durch Verkehrstrassen, der tägliche Verbrauch von 70 ha Land für Straßen, Gewerbegebiete, Wohnhäuser etc., die riesige Zahl nächtlicher Lichtquellen, zunehmend naturfeindlich gestaltete Gärten (z.B. mit Schotter) und manches Andere wirken am Niedergang der Insekten (und anderer Arten!) mit.

Insektenschwund 2

Einen herausragenden Anteil daran hat aber die immer intensiver gewordene Landwirtschaft, auch wenn das von Bauernverbandsfunktionären nach wie vor in Zweifel gezogen wird. Wenn regelmäßig etwa 40 Prozent der Äcker unseres Landes mit dem Breitbandherbizid Glyphosat gespritzt werden, bedeutet das die nahezu komplette Vernichtung der Wildpflanzen auf dieser Fläche. Und da sehr viele Insekten nun mal auf Futterpflanzen angewiesen sind, wird ihnen damit die Lebensbasis entzogen. Wie dreist oder ignorant muss man eigentlich sein, um das zu verleugnen? Besonders auffällig ist, dass sich seit Anfang der 1990er Jahre der Rückgang von Insekten beschleunigt hat. Parallel dazu wurden die gut wasserlöslichen und schwerer abbaubaren Neonicotinoide als Nervengifte gegen Insekten in der Landwirtschaft eingeführt. Verschiedene Studien englischer Wissenschaftler an unterschiedlichen Bienenarten belegen klar, dass diese Insektizide den Orientierungssinn, das Lernvermögen, die Widerstandskraft, die Lebensdauer und die Fortpflanzung der Tiere erheblich beeinträchtigen. Besonders verhängnisvoll ist es, dass Bienen die mit Neonicotinoiden behandelten Pflanzen sogar verstärkt anfliegen, die Stoffe also – ähnlich dem Nikotin beim Menschen – als Droge wirken. Natürlich muss noch Vieles im Detail erforscht werden, aber sich jetzt noch lange dumm und dämlich zu forschen und dabei das so dringend notwendige Handeln zu vergessen, wäre verhängnisvoll.

Die seit etlichen Jahren geführte Diskussion um die Neonicotinoide erinnert stark an die früheren Auseinandersetzungen um das Dichlor-Diphenyl-Trichloräthan (DDT), dessen insektizide Eigenschaft 1939 entdeckt und das dann über 30 Jahre lang massiv gegen Insekten eingesetzt wurde. Seine verheerende Wirkung auf die Tierwelt (und den Menschen!) stellte sich sehr schnell heraus und wurde vor allem von der Amerikanischen Biologin und Umweltpionierin Rachel Carson in die Öffentlichkeit transportiert, besonders durch ihr Buch „Silent Spring“ (Der stumme Frühling). Von Seiten korrupter oder ignoranter Wissenschaftler, Vertretern der chemischen Industrie und Landwirtschafts-funktionären, die das DDT in der Öffentlichkeit dreist verharmlosten, wurde sie dafür immer wieder persönlich diffamiert. Auch damals las und hörte man regelmäßig, es müsse noch geforscht werden. Der Kampf gegen das DDT dauerte lange, aber er war letztlich erfolgreich: 1971 wurde der Stoff verboten, nachdem der öffentliche Druck zu stark geworden war. Heute muss er gegen Pestizide wie Glyphosat und Neonicotinoide fortgesetzt werden!

 

Prof. Dr. Herbert Zucchi, Osnabrück

Insektenschwund 3

 

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