Achtung ! Nächster Dialog Natur am kommenden Dienstag, d.15.5.18

Der „Runde Tisch Natur“ lädt im Rahmen seiner Vortragsreihe „Dialog Natur“ alle Interessierten zu dem aktuellen Thema Insektensterben ein.

Die Natur AG Bramsche arbeitet aktiv mit beim Runden Tisch Natur und würde sich freuen, wenn viele Leute zu dieser Veranstaltung kommen würden! Es lohnt sich !

Sicherung und Entwicklung der biologischen Vielfalt in urbanen Räumen.

15. Mai 19 Uhr im Ratssaal des Bramscher Rathauses

Als Referent konnte Dr. Roland Schröder gewonnen werden. Er ist Dipl.-Landschaftsökologe und arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück, Forschungsthemen: Renaturierungsökologie (insbesonder Renaturierung urban-industrieller Standorte), Vegetationsökologie, Pflanzenverwendung und Naturschutz

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Dr. Schröder informiert über Grundlagen, Nutzen und Gefährdung biologischer Vielfalt. Es werden Möglichkeiten und Methoden der Förderung biologischer Vielfalt in besiedelten Bereichen aufgezeigt. Insbesondere wird präsentiert, wie sich durch die Anlage von Wildblumenwiesen bzw. -Säumen in Städten und Ansaaten mit Wildpflanzen auf Brachflächen oder begrünten Dächern, die regionaltypische biologische Vielfalt und ggfs. auch der ästhetische Wert steigern lässt.
Der Eintritt ist frei !

Unser Dauersänger – Wie, wie, wie lang noch hab ich Dich lieb?

Unsere Goldammer

Eigentlich heißt es ja: “ Wie, wie, wie hab ich Dich lieb….“ als Merkvers zum Erkennen des Goldammergesanges.

Aber leider ist es um unsere Goldammer durch das „Aufräumen und Beackern der Landschaft“ auch nicht mehr so gut gestellt. Daher passt wohl im Umkehrschluss die Überschrift fast besser? Hoffentlich nicht !

 

Blitzlichter zur Goldammer: „Dauersänger“; Vogel des Jahres 1999; goldgelb; unverwechselbarer Gesang; Feldflur; reich strukturierte Kulturlandschaft; Hecken als Kulturgut; Emberiza citrinella; 2 Bruten; Boden und Freibrüter; meist Standvogel; rostbraune Bürzel; ebenso Rebhuhn, Feldlerche, Neuntöter; Sämereien; Insekten;

Blaumeisenaufzucht – Schwerstarbeit !

Warum Schwerstarbeit?

Meiseneltern fliegen währen der Aufzuchtsphase bis zu 15 Kilometer an einem Tag! Insgesamt befördern die Meiseneltern über 10.000 Futterportionen während der Aufzucht ans Nest! Und diese müssen vorab erst einmal gefunden und „erbeutet“ werden. Wenn das keine Höchstleistung ist! Blaumeisen haben häufig ein Gelege von durchaus 9 – 11 Eiern. Die Blaumeise hat sich bei der Nahrungssuche eher auf die Baumkronen von Laubbäumen spezialisiert.

Was wird verfüttert?

Z.B.: Raupen u.a. von Schmetterlingen und Blattwespen,Läuse, Spinnen, Insekten verschiedenster Art, …

Gefahren während der Aufzucht:

Das Wetter: Regen, starke Hitze, Kälteeinbrüche; Räuber (Prädatoren): z.B.: Wiesel, Marder, Gartenschläfer, Buntspechte,…; Nahrungsmangel allgemein; Störungen durch uns Menschen; …

Wie unterscheidet man eigentlich Mama und Papa – Blaumeise:

Das Blau an der Kopfplatte und den Flügeln ist bei der Blaumeisenmama weniger leuchtend. Das dunkle Halsseitenband ist außerdem etwas schmaler und mehr blaugrau. In der freien Natur ist das schwieriger zu unterscheiden.

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