Blaumeisenaufzucht – Schwerstarbeit !

Warum Schwerstarbeit?

Meiseneltern fliegen währen der Aufzuchtsphase bis zu 15 Kilometer an einem Tag! Insgesamt befördern die Meiseneltern über 10.000 Futterportionen während der Aufzucht ans Nest! Und diese müssen vorab erst einmal gefunden und „erbeutet“ werden. Wenn das keine Höchstleistung ist! Blaumeisen haben häufig ein Gelege von durchaus 9 – 11 Eiern. Die Blaumeise hat sich bei der Nahrungssuche eher auf die Baumkronen von Laubbäumen spezialisiert.

Was wird verfüttert?

Z.B.: Raupen u.a. von Schmetterlingen und Blattwespen,Läuse, Spinnen, Insekten verschiedenster Art, …

Gefahren während der Aufzucht:

Das Wetter: Regen, starke Hitze, Kälteeinbrüche; Räuber (Prädatoren): z.B.: Wiesel, Marder, Gartenschläfer, Buntspechte,…; Nahrungsmangel allgemein; Störungen durch uns Menschen; …

Wie unterscheidet man eigentlich Mama und Papa – Blaumeise:

Das Blau an der Kopfplatte und den Flügeln ist bei der Blaumeisenmama weniger leuchtend. Das dunkle Halsseitenband ist außerdem etwas schmaler und mehr blaugrau. In der freien Natur ist das schwieriger zu unterscheiden.

Ausnahmeerscheinung – Verflogen ? Triel !

Triel

Danke an Johannes Melter, der die Beobachtung gemacht hat und weitergeleitet hat.

Danke, an Oliver Käseberg, der das Foto gemacht hat.

Gut fand ich (was ich zu mindestens mit bekommen habe), dass sich alle Beobachter gut und respektvoll verhalten haben und Abstand gehalten haben.

Habe mich gefreut, ihn mal selber vor der Haustür sehen zu dürfen…

Die Beobachtung entstand in der Nähe von Neuenkirchen / Bramsche

 

Ergänzung von Rolf Hammerschmidt:

Im Emsland kam er früher wohl etwas regelmäßiger per Eindrift und
passendem Frühlingswetter aus dem Süden, da sind einige Daten publiziert.
Bei Bramsche hielt sich wohl der letzte um Ostern 2004 auf (fast 2 Wochen).
Wir hatten im April die richtige Wetterlage mit 25-28 Grad Celsius und
entsprechendem Wind!

 

 

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