Beet-Patenschaften und Co.

Hallo !

Die Natur AG Bramsche unterstützt die folgende städtische Initiative !

Wir retten damit nicht die Welt. Es gibt auch sicherlich Pro und Contra Argumente.

Nichts tun, hilft aber auch nicht. Ein Versuch, auch mit anderen Synergieeffekten ist es wert. Schauen wir mal, was daraus wird !

NOZ Artikel vom 17.01.2018

Die städtische Initiative für Beet-Patenschaften in Bramsche nimmt Fahrt auf: Für die Gestaltung von und die Suche nach geeigneten Beeten wurden Kriterien formuliert. Und für die inhaltliche Begleitung des Themas hat sich ein Runder Tisch Natur zusammengefunden.

Zu diesem Runden Tisch haben sich die Initiativen Natur AG Sögeln, Natur AG Bramsche, „Vielfalt ist Mehrwert“ und „Essbares Bramsche“ zusammen gefunden. „Wir wollen angehende Beet-Paten beraten und vermitteln, Unterstützung leisten um das Ganze auf den Weg zu bringen“, erklärt Karin Müller, die die ehrenamtliche Koordination bei diesem Zusammenschluss übernommen hat. Geplant ist auch eine Reihe mit Informationsveranstaltungen unter der Überschrift „Dialog Natur“.
Informationsabend
Eine erste Informationsveranstaltung ist bereits fest geplant: Am 22. März wird die Initiative zusammen mit der Stadt einladen. Ab 19 Uhr wird dann im Rathaus die Landschaftsplanerin Susanne Schulze über nachhaltige Staudenbepflanzung und -pflege referieren. Weitere Themen folgen, auch Informationsfahrten seien geplant, berichtet Karin Müller. Beim Bramscher „Frühlingserwachen“ am Sonntag, 4. März, will sich die Initiative präsentieren. Eine eigene Homepage und ein Blog sind ebenfalls vorgesehen.
Flächen gesucht
Parallel dazu hat sich die Stadtverwaltung intensiv mit der Frage beschäftigt, wie öffentliche Flächen ökologisch sinnvoller gestaltet werden können. „Ab sofort werden bei der Planung öffentlicher Beete und Grünflächen in Neubaugebieten Aspekte der ökologischen Nachhaltigkeit in den Vordergrund gestellt, wobei Wirtschaftlichkeit und Pflegeaufwand beachtet werden müssen,“ heißt es im Arbeitspapier zum „Pilotprojekt Beet-Patenschaften“. Die Verwaltung werde „Referenzbeete als Anschauungsprojekte“ für interessierte Paten anlegen. Denkbar seien Beete am Ehrenmal oder am Raschplatz.
Aber nicht nur neu anzulegende Beete stehen im Fokus: „Dort, wo in die Jahre gekommene Beete / Flächen ohnehin neu zu gestalten sind, werden dieselben Maßstäbe hinsichtlich Ökologie und Nachhaltigkeit angelegt wie bei der Planung in Neubaugebieten,“ lautet die Formulierung im Arbeitspapier. Auch hier ist geplant, schon im Frühjahr erste Anschauungsbeete fertigzustellen.

Ersatzlos gestrichen werden die rund 30 Schalen und Kübel, die zweimal jährlich saisonal bepflanzt werden. Sie sollen durch Behältnisse mit „insektenfreundlicheren Mischpflanzungen“ ersetzt.
Außerdem sind die Ortsbürgermeister aufgefordert, aus ihrer Sicht geeignete Flächen vorzuschlagen. Auch Flächen, für die sich ehrenamtliche Beet-Paten melden, können umgestaltet werden. Vorab gibt es aber noch eine Prüfung durch die städtische Fachkraft Silke Nestler. Neue Flächen, die noch „gut in Schuss“ sind, sollen nicht umgestaltet werden. Es sei „auch aus ökologischer Sicht nicht sinnvoll, gesunde Pflanzen dort zu entsorgen“. Bei allem Eifer müsse aber auch gewährleistet bleiben, dass die Situation für den Betriebshof und die mit der allgemeinen Grünpflege beauftragten Unternehmen übersichtlich bleibe.

von Heiner Beinke

 

2 Kommentare zu „Beet-Patenschaften und Co.

Gib deinen ab

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: